erfolgreiche Mädchen - Yachtclub Sorpesee e.V (YCS)

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erfolgreiche Mädchen

Jugend > Vorjahre > 2010

Yachtclub-Mädchen  nach Israel und Frankreich Lübeck.
Christi Himmelfahrt fand das alljährliche Finale der Welt- und Europameisterschafts-Ausscheidung in Travemünde statt. Zuvor ersegelten die Teams im Herbst letzten Jahres bei  zwei Ausscheidungsregatten in Warnemünde und Tutzing Platzierungen unter den besten 40 Deutschlands, sodass sie berechtigt waren, im Finale zu starten. Katalin Küster vom KSCH hatte dieses nur knapp verfehlt.Paul Kübel (Moers) und Henrike Pepin ( Yachtclub Sorpesee ) reisten schon am Wochenende zuvor zum Vortraining an. Karoline Pepin kam in der Nacht von Samstag auf Sonntag nach. Sie nahm nämlich zuvor an einem Mediziner Test in Bochum teil und konnte deshalb nicht am Samstag trainieren.Der Sonntag war von Nebel und spiegelglattem Wasser geprägt, sodass er wenig effektiv genutzt werden konnte.An dem nächstmöglichen Trainingstag (so kurz vor der wichtigsten Regatta im Jahr), spielte das Wetter wieder nicht mit. Die 420er Klasse war dieses Jahr erstmalig am Möwenstein untergebracht. Bei starken auflandigen Wind mit hohen Wellen wurde das Bootsslippen unmöglich. Dies war jedoch nicht ganz so tragisch, weil die Vermessung der Boote und Segel auch an dem Tag stattfand und viel Zeit in Anspruch nahm. An dem ersten regulären Wettfahrtstag, dem Donnerstag, schlug das Wetter um. Nach mehreren Anlaufversuchen musste der Wettfahrtleiter eingestehen, dass zu wenig Wind, um eine Wettfahrt durchziehen zu können, herrschte. Am darauf folgenden Tag besserte sich die Lage. Bei etwas mehr Wind ( 1-2 Bfd ) wurden vier Wettfahrten gesegelt. Karoline Pepin (Yachtclub Sorpesee) und ihr Vorschoter Michael Usinger (Essen) nutzten den Tag perfekt. Nach konstanten Platzierungen unter den ersten fünf sicherten sie sich den Tagessieg. Henrike Pepin (YCS) belegte mit ihrem Steuermann Paul Kübel den siebten Platz.An dem nächsten Tag herrschte sehr viel Wind. Dieses Mal kam es weniger auf Taktik, als auf Technik an. Doch da Karoline das letzte mal im Herbst auf dem Boot gesessen hatte, konnten sie ihre Erfolgsserie nicht fortsetzen. Aber am Ende blieb der fünfte Platz in einem Feld von 40 Booten. Henrike und Paul verschlechterten sich ebenfalls. Ihnen fehlte die notwendige Erfahrung in Drucksituationen die Ruhe zu bewahren. Ihre Platzierung reichte aber aus, um sich für den Deutsch-französischen Jugendaustausch, der dieses Jahr in Brest stattfindet, zu qualifizieren. Karoline schaffte mit ihrem hervorragendem Ergebnis die Qualifikation zur Weltmeisterschaft, welche Ende Juli in Haifa (Israel) ausgetragen wird.

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